Kurzes Spiel
Die wichtigsten Schläge rund um das Grün sind die Schläge vom Grünrand bis etwa in 10 Meter Entfernung. Für diesen Schlag brauchen die Professionals 1 oder 2 Schläge bis ins Loch. Amateure benötigen regelmäßig 2 oder 3 Schläge für den selben Schlag!! Was machen sie anders?
Eins haben sie begriffen...man macht leider nicht immer perfekte Schläge, denn der perfekte Schlag würde immer ins Loch gehen! Also, alle anderen Schläge sind Fehler!!! Der beste Spieler ist derjenige, der seine Fehler am Besten macht. Also, wie können wir Fehler vermeiden? Hauptkriterium ist die richtige Schlägerwahl, denn je mehr Schwung nötig ist, desto wahrscheinlicher sind größere Fehler.
Die richtige Überlegung ist: Mit welchem Schläger brauche ich weniger Schwung? Die Reihenfolge wäre:
- Putter
- Chip-Schlag mit einem Eisen 7
- Pitch-Schlag mit einem PW oder SW
Liegt der Ball so, dass ich putten kann, dann ist dies die erste Wahl. Ist die Grasfläche zwischen Ball und Loch zu groß oder der Boden zu wellig, dann ist ein möglichst flacher Chip mit einem niedrigen Eisen - 5/6 oder 7 - angesagt. Der Ball muss nur den unebenen Boden überqueren und dann kann er laufen. Auch bei diesem Schlag ist die Schwunglänge immer noch sehr kurz: ungefähr so lang, wie der Putt-Schlag. Nur wenn der Ball tatsächlich hoch fliegen muss damit er am Grün schnell liegen bleibt, wählt man ein Wedge. Dies ist jedoch durch die Länge des Schwunges der gefährlichste Schlag!
Viel Spaß beim Üben,
Euer Andy Clark.
Ausrichtung
Einer der größten Fehler im Golf ist die Ausrichtung des Schlägers und des Körpers in Bezug zu der Fahne. Wenn Sie von Anfang an schlecht ausgerichtet sind, brauchen Sie immer eine Ausgleichbewegung im Schwung, um den Ball zum Ziel zu schlagen. Dies führt zu Unbeständigkeit und schlechtem Golf.
Was tun? IMMER wenn Sie trainieren, brauchen Sie Zielhilfen. Sie können zwei Schläger verwenden oder Tour Sticks benutzen, die das Zielen erleichtern. (In clark`s golf shop für 18,99 EU zu erhalten) Info: www.toursticks.com
Worauf muss ich achten? Die rechte Zielhilfe muss die Ball-Richtung angeben, also eine Linie vom Ball bis zur Fahne. Die zweite Hilfe ist wie eine parallele Linie, ca. 60 cm entfernt, vor den Füßen auszurichten. Sie werden merken, dass diese Linie tatsächlich links an der Fahne vorbei zeigt. Es erinnert an Eisenbahnschienen - die rechte zeigt zum Ziel und die linke links vorbei.
Wenn Sie immer so üben, werden Sie sich schnell daran gewöhnen immer so zu zielen und Ihr Schwung wird sich auch anpassen.
Viel Erfolg, Ihr Andy Clark

Viel üben hilft viel? Nicht unbedingt!

Jeder Golfer kennt sie: Frustmomente! Da übt man fleißig, feilt an der Technik, legt den größten Ergeiz an den Tag. Einzig der Erfolg auf dem Platz will sich einfach nicht einstellen.
So funktioniert´s: Jeden Monat gibt Euch Andy Clark einen neuen Tipp, damit das Handicap runter geht.
Routine entwickeln: Beim Golfen dreht sich alles um Wiederholbarkeit. Jeder kann den Ball einmal richtig treffen, die meisten jedoch nicht fünfmal hintereinander. Deshalb geht es darum, in sämtlichen Abläufen eine Routine zu entwickeln. Gute Spieler machen immer dasselbe. Sie nehmen sich vor dem Turnier immer eine Stunde lang Zeit, wärmen sich immer gleich auf, haben immer dieselbe Pre-Shot-Routine, nehmen sich vor jedem Schwung immer dieselbe Zeit. Tipp: Beim Aufwärmen sollte man für die letzten zehn Schläge genau die wählen, die man als erstes im Spiel benötigt.














